Europas Finanzdienstleistungssektor agiert derzeit in einem der herausforderndsten und volatilsten Umfelder der jüngeren Vergangenheit.
Anhaltende geopolitische Unsicherheiten, darunter der Konflikt im Nahen Osten, eine weiterhin hohe Inflation, steigende Energiekosten, höhere Finanzierungskosten sowie die zunehmende Bedrohung durch Betrug und dessen wachsende Professionalität wirken gleichzeitig auf Verbraucher und Unternehmen in ganz Europa ein.Diese Entwicklungen haben in vielen Ländern zu Steuererhöhungen und steigenden Leitzinsen geführt. Die Finanzmärkte rechnen damit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen bis zum Jahresende weiter anheben wird, was Kreditnehmer zusätzlich belastet.Seit 2022 untersucht die Studienreihe„Banking on Banks“ von CRIF die finanziellen Herausforderungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern, ihre sich wandelnden Erwartungen sowie die Reaktionen der Finanzbranche auf diese Veränderungen.
Die diesjährige Studie analysiert die Einschätzungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern aus Großbritannien, Irland, Italien, Deutschland und Polen. Ziel ist es zu verstehen, wie sie die aktuelle Situation erleben und ob Finanzinstitute sie in entscheidenden Momenten ausreichend unterstützen. Erstmals wurden zudem Führungskräfte aus Unternehmen in denselben Märkten befragt.