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DORA Compliance

Digital Operational Resilience Act (DORA): Stärkung der digitalen operativen Resilienz im Finanzsektor

Zum Lieferantenportal Häufig gestellte Fragen

Was ist DORA

Die Verordnung (EU) 2022/2554, auch Digital Operational Resilience Act (DORA) genannt, schafft einheitliche Anforderungen an die digitale Widerstandsfähigkeit von Finanzunternehmen in der Europäischen Union. Sie legt Standards für die Sicherheit von Netzwerken und Informationssystemen fest und bezieht dabei auch externe IKT-Dienstleister ein, die Finanzunternehmen unterstützen.

Als Unternehmen im Finanzsektor legt CRIF großen Wert auf die Einhaltung der DORA-Anforderungen bei der Auswahl, Bewertung und Zusammenarbeit mit seinen Lieferanten.

DORA-Zeitplan

Inkrafttreten: 16. Januar 2023

Anwendungsbeginn: 17. Januar 2025

Seit dem 17. Januar 2025 müssen alle Finanzunternehmen die Anforderungen der DORA-Verordnung erfüllen.

  • Kundenvertrauen

    Die konsequente Einhaltung hoher Sicherheitsstandards stärkt das Vertrauen von Kunden, Partnern und weiteren Stakeholdern in CRIF.

  • Wettbewerbsvorteil

    Hohe Sicherheitsstandards und DORA-Compliance stärken die Wettbewerbsfähigkeit und schaffen einen klaren Differenzierungsfaktor gegenüber anderen Marktteilnehmern.

  • Risikominimierung

    Reduzierung operativer Risiken und Schutz der Unternehmensreputation durch hohe Sicherheits- und Compliance-Standards.

  • Marktzugang

    Erleichtert den Zugang zum europäischen Finanzsektor.

DORA und CRIF-Lieferanten

Als Lieferant oder potenzieller Lieferant von CRIF sollten Sie die Anforderungen und Auswirkungen der DORA-Verordnung kennen und verstehen.

CRIF bewertet seine Lieferanten im Hinblick auf die DORA-Anforderungen anhand verschiedener Prüf- und Bewertungsverfahren.

  • IKT-Sicherheit
    Implementierung geeigneter und dokumentierter Maßnahmen zur Informations- und Cybersicherheit gemäß den geltenden Sicherheitsanforderungen.

  • Betriebskontinuität
    Regelmäßig getestete Konzepte zur Sicherstellung des Geschäftsbetriebs und zur Wiederherstellung von Systemen im Falle von Störungen oder Ausfällen.

  • Vorfallsmanagement
    Dokumentierte Prozesse zur zeitnahen Meldung und Behandlung von Sicherheitsvorfällen gemäß den geltenden Anforderungen.

  • Monitoring
    Kontinuierliche Überwachung relevanter Systeme und Prozesse sowie die Fähigkeit zur Erkennung und Meldung von Sicherheitsbedrohungen.

CRIF bewertet seine Lieferanten im Hinblick auf die DORA-Anforderungen anhand verschiedener Prüf- und Bewertungsverfahren.

  • Bewertungsfragebögen
    Detaillierte Fragebögen zur Bewertung der implementierten Sicherheits- und Resilienzmaßnahmen.

  • Dokumentenprüfung
    Analyse von Richtlinien, Prozessen, Zertifizierungen und Auditberichten zur Überprüfung der Compliance-, Sicherheits- und Resilienzanforderungen.

  • Vor-Ort-Prüfungen
    Bei Bedarf können Prüfungen und Inspektionen direkt an den Standorten des Lieferanten durchgeführt werden.

  • Kontinuierliche Überwachung
    Regelmäßige Überprüfung der fortlaufenden Einhaltung von Anforderungen, Standards und Kontrollmaßnahmen.

  • Operative Resilienz
    Stärkung der Fähigkeit von Finanzunternehmen, IKT-Risiken und Cybervorfälle zu bewältigen sowie ihre kritischen Geschäftsprozesse aufrechtzuerhalten.

  • IKT-Risikomanagement
    Einführung eines wirksamen Risikomanagement-Frameworks zur Steuerung und Minimierung von Risiken im Zusammenhang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).

  • Vorfallsmanagement
    Strukturierte Prozesse zur Erkennung, Einstufung, Meldung und Bearbeitung von Sicherheitsvorfällen und Cyberangriffen.

  • Resilienztests
    Durchführung regelmäßiger Prüfungen, um die Wirksamkeit von Sicherheits-, Notfall- und Wiederherstellungsmaßnahmen zu bewerten.

  • Management von Drittdienstleistern
    Sicherstellung einer angemessenen Risikoüberwachung und- Steuerung bei der Nutzung externer IKT-Dienstleistungen und Technologiepartnern