Der B2B Payment Monitor von CRIF zeigt Monat für Monat, wie sich Entwicklungen in den Branchen und Bundesländern jeweils verschieben. Eines wird dabei besonders deutlich: Wer Risiken frühzeitig erkennen und Ausfälle vermeiden will, braucht ein kontinuierliches, datenbasiertes Monitoring des Zahlungsverhaltens.
Branchen im Wandel: Wo sich die Lage stabilisiert – und wo sie sich verschärft
Im Branchenvergleich weist die Energieversorgung die stärkste Verbesserung auf. Die Zahlungsverzüge sinken hier um minus –15,8 Prozent.
Die deutlichste Verschlechterung zeigt der Bereich Erziehung und Unterricht, in dem die Verzugszeiten um plus +201,4 Prozent steigen.
Den geringsten Zahlungsverzug verzeichnet im März die Branche Wasserversorgung | Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen mit 19 Tagen.
Den höchsten Zahlungsverzug im März weist weiterhin die Branche Kunst, Unterhaltung und Erholung mit 73 Tagen auf.
Der regionale Blick: Was die Bundesländer über wirtschaftliche Aktivität verraten
Auch regional zeigen die Daten klare Unterschiede. Die längsten Verzugszeiten finden sich weiterhin in Berlin (40 Tage), Niedersachsen (35 Tage) und Rheinland‑Pfalz (35 Tage).
Die kürzesten Verzugszeiten verzeichnen Thüringen (26 Tage), Sachsen‑Anhalt (27 Tage) und Mecklenburg‑Vorpommern (28 Tage). In diesen Bundesländern zahlen die Unternehmen ihre Rechnungen schneller als im bundesweiten Vergleich.
Um potenzielle Risiken besser zu bewerten ist es sinnvoll, branchenbezogene als auch regionale Zahlen im Blick zu behalten. Vor allem kleine und mittelständische Betriebe sind vom schlechten Zahlungsverhalten betroffen.
Wenn Sie wissen möchten,
- wie sich Risiken heute ankündigen,
- wie Transparenz zum Wettbewerbsvorteil wird
- und wie moderne Risk‑Intelligence im Alltag eingesetzt wird,
dann lassen Sie uns diese Woche auf dem Serrala Summit persönlich sprechen. Vereinbaren Sie direkt einen Termin mit Jan Sperber oder Maximilian Bölte.